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Schweiz: Zwei Prozent mehr Lohn gefordert

Bern. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat am vergangenen Dienstag die Forderungen seiner Mitgliedsverbände für die Lohnrunde 2017/2018 bekanntgegeben. Demnach verlangen die Gewerkschaften zwischen 1,5 und zwei Prozent mehr Lohn. »Um die Lohndiskriminierung zu korrigieren, sollen die Löhne der Frauen stärker angehoben werden«, heißt es in der Mitteilung des SGB. Wie diese besonderen Erhöhungen genau aussehen könnten, wurde zunächst nicht erläutert. In der Mitteilung heißt es weiter, dass es der Wirtschaft gutgehe. »Dieser Aufschwung muss den Arbeitnehmenden gehören.« Allerdings würden die Lohnsteigerungen, selbst wenn sie in voller Höhe erreicht würden, durch die Inflation von voraussichtlich 0,5 Prozent gedämpft. Der Gewerkschaftsbund verweist darauf, dass die Reallöhne »sogar in Deutschland« in den vergangenen drei Jahren etwa doppelt so stark gestiegen seien wie jene in der Schweiz. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2017, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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