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Afghanistan: Immer mehr zivile Opfer

Kabul. Die Zahl ziviler Opfer in Afghanistan hat im ersten Halbjahr einen neuen Höchststand erreicht. Zwischen Anfang Januar und Ende Juni wurden bei Gefechten und Anschlägen 1.662 Zivilisten getötet und 3.581 weitere verletzt, wie die UN-Mission in Afghanistan (UNAMA) am Montag mitteilte. Etwa 40 Prozent der Opfer wurden demnach bei Bombenanschlägen getötet. Für die meisten Angriffe waren Terrorgruppen wie die Taliban oder der »Islamische Staat« (IS) verantwortlich. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2017, Seite 7, Ausland

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