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G-20-Gipfel: ATTAC kritisiert Merkel

Berlin. Das globalisierungskritische Netzwerk ATTAC hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Auftakt des G-20-Gipfels eine »zynische Inszenierung« vorgeworfen. Sie setze sich als »Anführerin der freien Welt« in Szene, erklärte Alexis Passadakis von ATTAC am Freitag. »Mit einer multilateralen Politik für mehr Freihandel verfolgt die Bundesregierung eine aggressive Exportüberschussstrategie, die zu gravierenden globalen Ungleichgewichten führt, zu ökonomischer Instabilität und politischen Spannungen.« »Anstatt die Finanzmärkte effektiv zu entwaffnen, haben die G 20 den neoliberalen Finanzmarktkapitalismus auf Kosten der unteren Bevölkerungsschichten gerettet: Das bedeutet mehr soziale Ungleichheit statt globaler Gerechtigkeit«, so Passadakis. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2017, Seite 5, Inland

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