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Springer macht Kasse mit Häusern

Berlin. Der Axel-Springer-Verlag erhofft sich vom Verkauf zweier Berliner Bürogebäude mehr Geld als bisher bekannt. Dank starker Nachfrage rechne man mit mehr als 700 Millionen Euro, sagte Finanzchef Julian Deutz am Dienstag in London. Zuletzt hatte er im Mai von deutlich mehr als einer halben Milliarde Euro gesprochen. Nach Abzug von rund 260 Millionen Euro an Investitionskosten und Steuern dürfte der Konzern mit rund 340 Millionen Euro Profit rechnen, sagte Deutz.

Zum Verkauf stehen ein Neubau und die Axel-Springer-Passage. Zu der gehören vor allem Büroflächen, Läden und Restaurants. Springer will einen teil der Räume als Mieter weiter nutzen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.06.2017, Seite 15, Medien

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