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EU verlängert Russland

Brüssel. Die EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland sind offiziell um weitere sechs Monate verlängert worden. Der Rat der Mitgliedsstaaten setzte am Mittwoch die in der vergangenen Woche vom EU-Gipfel gemachte Vorgabe um.

Die EU hatte die Sanktionen nach Beginn der Ukraine-Krise 2014 verhängt, die maßgeblich von westlichen Staaten mit ausgelöst worden war (»Euro-Maidan«). Trotz Milliardenverlusten für heimische Unternehmen wurden sie zuletzt im vergangenen Dezember bis zum 31. Juli 2017 verlängert. Sie sollen angeblich den russischen Präsidenten Wladimir Putin dazu bewegen, seinen Einfluss auf die Separatisten in der Ostukrai­ne stärker für eine Beilegung des Konfliktes zu nutzen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.06.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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