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Künstliche Intelligenz

Anthropic sichert Milliarden‑Deal für neue Rechenkapazitäten

Foto: Andrej Sokolow/dpa
Die KI-Firma aus Kalifornien hat enormen Finanzbedarf, um das Leistungsvermögen seiner Apparaturen zu steigern

San Francisco. Der KI-Entwickler Anthropic sichert sich offenbar Rechenkapazitäten im Wert von rund zehn Milliarden US-Dollar, berichtete das Handelsblatt am Dienstag nachmittag in seiner Onlineausgabe. Ein Deal mit einem Infrastruktur-Start‑up, das erst seit wenigen Monaten existiert. Mit dem Vertrag will Anthropic den wachsenden Bedarf für Claude und andere Werkzeuge zu decken

Nach übereinstimmenden Berichten hat Anthropic einen Vertrag über die Nutzung eines neuen Rechenzentrums abgeschlossen, betrieben vom Nvidia‑gestützten Cloud‑Anbieter Volta Infrastructure. Volta hatte am Dienstag einen Auftrag in gleicher Höhe gemeldet – von einem »nicht genannten KI‑Labor«.

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Umgesetzt werden soll das Projekt gemeinsam mit der Bitcoin‑Mining- und Rechenzentrumsfirma Bitdeer an einem Standort in Norwegen, Laufzeit: sechs Jahre. Volta‑Chef Ricard Boada schweigt zum Kunden. Anthropic und Bitdeer geben gleichfalls keine Stellungnahme ab.

Fest steht: Anthropic verstärkt seit Monaten den Zugriff auf zusätzliche Rechenressourcen. Die Nachfrage steigt – Unternehmen wie Privatnutzer setzen die KI‑Werkzeuge zunehmend für Programmierung und andere Aufgaben ein. (jW)

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Erschienen am 06.08.2026, Kapital & Arbeit

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