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27.06.2017
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Ministerin will Islamismus vorbeugen
Berlin. Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) will die sogenannte Extremismusprävention neu ausrichten. Sie sehe vor allem im Bereich des Islamismus »großen Bedarf«, sagte Barley den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). Unter anderem will sie neue Aussteigerprogramme schaffen. »Bei Rechts- und Linksextremismus sind wir schon viel weiter«, meinte sie.
Barley sprach sich dafür aus, bei der Prävention weniger auf religiös geprägte Verbände zu setzen. Sie werde noch vor der Wahl gezielt das Gespräch mit Vereinsvertretern suchen, sagte die Ministerin. Zugleich verteidigte sie die Zusammenarbeit der Regierung mit dem Moscheeverband DITIB. (AFP/jW)
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