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Linde AG: Fusion und Stellenabbau
München. Die Industriegasekonzerne Linde und Praxair wollen im Zuge ihrer am Donnerstag vom Linde-Aufsichtsrat mehrheitlich beschlossenen Verschmelzung weniger Arbeitsplätze vernichten als zunächst beabsichtigt. Linde-Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle sagte am Freitag in München: »Durch die Fusion werden weniger Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut.« Statt 2.000 Stellen streiche man »nur noch« 950 und erhalte den Standort Dresden. Der dortige Betriebsratschef hatte sich bei der Abstimmung im Aufsichtsrat mutmaßlich enthalten. Fünf von sechs Beschäftigtenvertretern lehnten die Fusion ab. (dpa/jW)
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