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AfD und Pegida üben Schulterschluss

Dresden. Erstmals haben Pegida und die AfD-Basis in Dresden gemeinsam Kundgebungen abgehalten. Der Dresdner AfD-Kreisverband war am Montag abend bemüht, die Versammlungen, die zeitlich aneinander anschließend auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche stattfanden, formal getrennt zu sehen. Redner beider Lager ließen aber keinen Zweifel daran, dass AfD und Pegida gemeinsame Ziele haben. »Heute stehen wir zwar hier in den Demowagen getrennt, aber in der Sache vereint«, sagte der Vorsitzende der Jungen Alternative (JA) in Dresden, Matthias Scholz, vor mehr als 2.000 Zuhörern. Pegida hatte unter Verwendung des AfD-Logos zu einer gemeinsamen Kundgebung aufgerufen. Der AfD-Landesvorstand um Parteichefin Frauke Petry ist gegen solche Veranstaltungen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2017, Seite 15, Antifaschismus

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