Zum Inhalt der Seite

Solidarität mit Hungerstreikenden

Ramallah. Die Palästinenser im Westjordanland haben am Donnerstag als Zeichen der Solidarität mit 1.500 Häftlingen im Hungerstreik die Arbeit niedergelegt. Die Gefangenen verweigern seit eineinhalb Wochen aus Protest gegen die Bedingungen in israelischer Haft die Nahrungsaufnahme. Am Donnerstag blieben im Westjordanland Geschäfte und Schulen geschlossen. Der öffentliche Nahverkehr kam zum Stehen. Ein Komitee zur Unterstützung der Häftlinge rief für den heutigen Freitag zum »Tag der Wut« und zum Widerstand gegen die zionistische Besatzung auf. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.04.2017, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!