Zum Inhalt der Seite

Pakistan: Blutbad in Sufi-Schrein

Islamabad. Bei einem Blutbad in einem Sufi-Schrein in Pakistan sind am Sonntag 20 Menschen getötet worden. Der Aufseher des Heiligtums und zwei Komplizen attackierten die Gläubigen mit Messern und Schlagstöcken, wie die Polizei in der Provinz Punjab mitteilte. Alle drei wurden festgenommen. Sie werden nach Polizeiangaben verdächtigt, die Opfer vor der Attacke vergiftet zu haben. Das Motiv für die Bluttat war zunächst unklar. Der 50jährige leide anscheinend unter psychischen Problemen, die Tat könne aber auch mit Rivalitäten um die Kontrolle des Schreins zusammenhängen, sagte der regionale Polizeichef. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.04.2017, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!