-
01.04.2017
- → Ausland
Mehr Flüchtlinge kommen in Italien an
Genf. Die Anzahl der über das Mittelmeer in Italien angekommenen Flüchtlinge ist in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 Prozent gestiegen. Dabei ertranken auf der Überfahrt erneut zahlreiche Menschen. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) registrierte vom Jahresanfang 2017 bis zum 31. März mittags 24.280 Flüchtlinge, die über die sogenannte zentrale Mittelmeerroute meist von Libyen aus Italien erreichten. Das entspreche einem Anstieg um 29,31 Prozent, sagte eine IOM-Sprecherin am Freitag. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!