Zum Inhalt der Seite
Fußball

Märchenprinz

Dortmund. »Normalerweise gibt es keine Märchen im Fußball. Heute hat es eines gegeben. Das ist eine wundervolle Nacht für ihn«, sagte Englands neuer Nationaltrainer Gareth Southgate nach einer 0:1-Testspielniederlage gegen Deutschland voll neidloser Anerkennung für den Torschützen Lukas Podolski, der sich mit seinem 49. Treffer aus der Nationalmannschaft verabschiedete. Die Gäste von der Insel waren in allen Belangen überlegen, konnten ihre hochkarätigen Chancen aber nicht in Zählbares umwandeln. Als einer, der in Zukunft für die DFB-Elf treffen soll, stand Timo Werner (RB Leipzig) 77 Minuten lang wie Falschgeld auf dem Platz, dann wurde er mit einem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel unter Pfiffen des Dortmunder Publikums ausgewechselt. Laut RB-Trainer Ralph Hasenhüttl fällt Werner zwei Wochen aus. (sid/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2017, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!