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IWF bleibt »Institution« für Athen

Brüssel. Der IWF bleibt unter den vermeintlichen Rettern Griechenlands. Das zumindest glaubt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Das Management des Internationalen Währungsfonds habe sich bereits im vergangenen Jahr verpflichtet, seinem Aufsichtsgremium neue Finanzhilfen für Griechenland vorzuschlagen, sagte Schäuble nach einem Treffen der EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel. Voraussetzung sei, dass die Beschlüsse der Euro-Gruppe vorher umgesetzt würden.

Die Euro-Finanzminister hatten am Vortag vereinbart, dass die Kontrolleure der »Institutionen« (IWF, EU-Kommission, Europäische Zentralbank und Europäischer Stabilitätsmechanismus) wieder nach Athen zurückkehren sollen, um auf Grundlage früherer Übereinkommen unter anderem »Renten- und Arbeitsmarktreformen« voranzubringen. Im Anschluss daran könnte wieder Geld nach dem festgelegten Kreditrahmen an das weiterhin hochverschuldete Land fließen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2017, Seite 1, Inland

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