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Schulz soll Mitarbeiter ­begünstigt haben

Hamburg. Gegen den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz sind Vorwürfe der Begünstigung von Mitarbeitern laut geworden. Der Spiegel berichtete am Freitag, dass sich Schulz als Präsident des EU-Parlaments persönlich dafür eingesetzt habe, dass sein Vertrauter Markus Engels in den Genuss vorteilhafter Vertragskonditionen gekommen sei. Dem Bericht zufolge bat Schulz, Engels bis zum Ablauf seines Vertrags auf eine sogenannte »Langzeitmission« nach Berlin zu entsenden, um dort seine »Aktivitäten in Deutschland« zu unterstützen. Engels arbeitete seit 2012 für Schulz im Informationsbüro des Europaparlaments in Berlin, heute ist er sein Wahlkampfmanager. Trotzdem war Engels’ offizieller Dienstsitz Brüssel. Das trug ihm unter anderem einen Auslandszuschlag in Höhe von 16 Prozent des Bruttogehalts ein. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2017, Seite 2, Inland

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