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NATO auf Rüstungskurs

Brüssel. Die NATO macht höhere »Verteidigungsausgaben« zur Priorität. Dies äußerte Generalsekretär Jens Stoltenberg (Foto) am Dienstag in Brüssel. Zwar sei zu begrüßen, dass die Ausgaben der europäischen Alliierten und Kanadas im vergangenen Jahr mit 3,8 Prozent erstmals wieder deutlich gestiegen seien. Dies sei jedoch noch nicht genug. Stoltenberg verwies dabei auf den Beschluss von 2014, dass jedes Bündnismitglied seine Rüstungsausgaben auf rund zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigern soll.

Ein Drängen auf die Zwei-Prozent-Marke hält das als renommiert geltende Internationale Institut für Strategische Studien (IISS) jedoch für verfehlt; »dringlicher« sei es, dass das Kriegsbündnis künftig 20 Prozent seines Budgets für neue Ausrüstung aufwendet. In seinem Jahresbericht, der am Dienstag in London vorgestellt wurde, sieht das IISS die »langjährige westliche militärische Überlegenheit« etwa durch China »zunehmend in Frage gestellt«. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.02.2017, Seite 1, Ausland

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