Gegründet 1947 Mittwoch, 25. November 2020, Nr. 276
Die junge Welt wird von 2435 GenossInnen herausgegeben
  • Werbeboykott gegen junge Welt

    MDR killt Friedenstaube

    Radiosender weigern sich, Spots für die junge Welt zu senden, weil Werbung für den Frieden eine Weltanschauung transportiere
    Von Sebastian Carlens
  • Gebrochene Biographien

    Aufwachen in der Mühle

    Ostdeutschland steckt voller Widersprüche. Ehemalige DDR-Bürger erklären, warum es ist, wie es ist
    Von Susan Bonath
  • Geschichte

    Millionen für die »Volksgenossen«

    Mit der Sudetendeutschen Partei verfügten die Nazis über eine fünfte Kolonne in der Tschechoslowakei, die sie großzügig finanzierten.
    Von Rainer Zilkenat
  • Werbeboykott gegen junge Welt

    Demokratie braucht Meinungsstreit

    Werbung der jungen Welt wird von Rundfunksendern abgelehnt, weil sie zu politisch ist. Anders geht es nicht. Gastkommentar von Andreas Fisahn
    Von Andreas Fisahn
  • G-20-Gipfel Hamburg

    Illegitimer Zusammenschluss

    Neuer US-Außenminister zu Gast bei G-20-Tagung in Bonn. Linke Organisationen rufen zu Protesten auf
    Von Markus Bernhardt
  • Tarifvertrag der Länder

    An der Schule brennt’s

    Am Dienstag haben die Gewerkschaften abermals Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder durchgeführt. Ein Besuch in Bremen
    Von Johannes Supe
  • Systemgastronomie

    Fritten zum Schnäppchenpreis

    Am Dienstag blieb der Kaffee kalt. Die Beschäftigten der beiden Starbucks-Filialen am Potsdamer Platz in Berlin legten die Arbeit nieder.
    Von Simon Zeise
  • Griechenland

    Bauernprotest

    Demonstration im Zentrum Athens gegen die Kürzungspolitik der Regierung Alexis Tsipras
  • Südafrika

    Mindestlohn kommt, Armut bleibt

    Eine gesetzliche Gehaltsuntergrenze soll nach dem Willen des ANC bald auch in Südafrika gelten. Dass die kaum zum Leben reicht, weiß auch der federführende Vizepräsident
    Von Christian Selz, Kapstadt
  • Polen

    Recht auf Raserei

    Ein Verkehrsunfall von Ministerpräsidentin Beata Szydlo ist seit Tagen Gesprächsstoff im Land
    Von Reinhard Lauterbach, Poznan
  • Venezuela

    Kuckucksei für Mnuchin

    US-Finanzministerium erklärt Venezuelas Vizepräsidenten zum »Drogenboss« – unmittelbar vor der Vereidigung des neuen Ressortchefs
    Von André Scheer
  • USA

    Mann über Bord

    FBI zwingt Nationalen Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump zur Aufgabe
    Von Knut Mellenthin

Ich selber hätte anders entschieden, weil ich genau der Meinung bin, wir wollen eine Volkspartei sein, und da gehört für mich ein Jörg Meuthen als liberales Element in Baden-Württemberg genauso dazu wie ein Björn Höcke.

Niedersachsens AfD-Chef Armin-Paul Hampel im Deutschlandfunk zum Parteiausschlussverfahren gegen den Thüringer AfD-Landessprecher und -Fraktionsvorsitzenden Höcke
  • Autobranche

    Peugeot schielt nach Opel

    Zwei Problemfälle vor der Fusion? Franzosen prüfen Kauf der General-Motors-Tochter Opel und des GM-Europageschäfts insgesamt.
  • Rohstoffe

    Ausbeuter auswechseln

    Südafrikas Regierung will die Bergbauindustrie »transformieren«. Arbeiter werden auch weiterhin in Armut leben
    Von Christian Selz, Kapstadt
  • Gefallener Oligarch

    Billigknast für Exmilliardär

    Der einst reichste Brasilianer sitzt in Untersuchungshaft. Weil er kein Akademiker ist, sollte er in ein Gefängnis für »einfache Kriminelle«. Doch dort war seine Sicherheit nicht gewährleistet
    Von Norbert Suchanek, Rio de Janeiro
  • Berlinale

    Europa im ewigen Frieden

    In »The Dinner« spielt Richard Gere einen Kongressabgeordneten, der Gouverneur werden möchte. Sein Bruder, ein ehemaliger Geschichtslehrer, fährt schwere Geschütze an protofaschistischer Rede auf.
    Von Peer Schmitt
  • Berlinale

    Der Linksliberalismus in der Niederlage

    »The Party« zeigt eine Gruppe, die von den politischen Ereignissen des letzten Jahres arg gebeutelt wurde: Linksliberale, die sich für fortschrittlich halten, aber für das verhasste »Establishment« stehen.
    Von Kai Köhler
  • Theater

    Mit Kratzfuß

    Die Frage, ob das Berliner Ensemble der von Claus Peymann versprochene »Reißzahn« im Berliner Regierungsviertel war, kann man zum Ende seiner Intendanz getrost verneinen.
    Von Christoph Woldt
  • Droste

    Schulz und Söhne

    Das Wort »Verantwortung« klingt gegenüber Schuld vergleichsweise leicht zu nehmen, aber das täuscht. Schuld kann vergeben werden, da ist man rhetorisch schon mittendrin im Erlösungsbrammbramm
    Von Wiglaf Droste
  • Rotlicht: Innere Sicherheit

    Über »innere Sicherheit« redet heutzutage jeder Politiker, je konservativer, desto häufiger. Aber was der Begriff eigentlich meint, bleibt unklar.
    Von Ulla Jelpke
  • Nachschlag: Schützenhilfe

    Die AfD sucht ihren Platz im Streichorchester der neoliberalen Blockparteien. Das ist nicht so einfach, denn die Brüder von der CDU/CSU wollen sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen
  • Programmtips

    Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
  • Neonaziterror und Geheimdienste

    Sechs tote Zeugen

    Eine weitere NSU-Zeugin ist am 2. Februar gestorben. Sie war 46 Jahre alt und hätte womöglich über die Verbindungen der rechtsterroristischen Gruppe nach Baden-Württemberg Auskunft geben können.
    Von Wolf Wetzel
  • Brandstiftung

    Anschlagsserie in Berlin-Neukölln

    Die »Galerie Olga Benario« in Berlin-Neukölln steht seit Jahren auf einer Liste möglicher Angriffsziele, die Neonazis im Internet veröffentlicht haben.
    Von Claudia Wangerin
  • Lafontaine-Interview

    ND hat »korrekt gefälscht«

    Stellungnahme des Pressesprechers der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, Martin Sommer. Außerdem: Erklärung von Fabio De Masi (Die Linke) zur Schaffung einer Euro-Finanzkapazität
  • Biathlon

    Und dazu das Mentale

    »Die Gabi würde niemals eine Biwaknacht ohne Schminkkoffer mit mir verbringen«, sagt Laura Dahlmeier über ihre ärgste Konkurrentin. »Für mich kommt es nicht in Frage, vollgeschminkt an den Start zu gehen.«
    Von Jens Walter
  • Ordem e Progresso!

    Bei der WM 1990 beging Trainer Sebastião Lazaroni das Sakrileg, Brasilien das erste Mal überhaupt mit einem Libero und einer Fünferkette auflaufen zu lassen. Die Negation der Wurzeln wurde zum Programm
    Von André Dahlmeyer