Zum Inhalt der Seite

Streit um »­Zukunftspakt« bei VW

Frankfurt am Main/Berlin. Im Streit über den Umbau von Volkswagen kommt der Konzern seinen Beschäftigten weiterhin nicht entgegen. Ein Gespräch mit dem Markenvorstand über die Umsetzung des »Zukunftspaktes« sei am Montag ergebnislos vertagt worden, erklärte ein Sprecher des Betriebsrats.

Mit dem Ende 2016 beschlossenen »Zukunftspakt« sollen zum Ablauf dieses Jahrzehnts bis zu 23.000 Arbeitsplätze im Konzern vernichtet werden. Die Kapitalisten erhoffen sich zudem die Steigerung der Produktivität, die Rendite soll auf vier Prozent verdoppelt werden. Der Betriebsrat hatte VW-Markenchef Herbert Diess vergangene Woche vorgeworfen, sich nicht an die Vereinbarungen zu halten und schneller Stellen streichen zu wollen als abgesprochen. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.02.2017, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!