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Zweifel an »sicherem­ ­Herkunftsland«

Berlin. Ein neuer Bericht von Amnesty International wirft ein schlechtes Licht auf Tunesien, das nach dem Willen der Bundesregierung zum sicheren Herkunftsland erklärt werden soll. Laut der Menschenrechtsorganisation gehen die dortigen Sicherheitskräfte im Zuge des Antiterrorkampfs mit brutalen Methoden vor: Folter und willkürliche Verhaftungen hätten wieder zugenommen, so die Nachrichtenagentur AFP am Montag unter Berufung auf den Amnesty-Bericht. Seit einem Anschlag auf die Präsidialgarde im November 2015 gilt in Tunesien der Ausnahmezustand. Am heutigen Dienstag will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) den tunesischen Ministerpräsidenten Youssef Chahed in Berlin empfangen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.02.2017, Seite 2, Inland

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