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Schweizer votieren für ­erleichterte Einbürgerung

Genf. In einem Volksentscheid haben die Schweizer am Sonntag mehrheitlich für eine erleichterte Einbürgerung der sogenannten Enkelgeneration gestimmt. Die Mehrheit der Wähler, insgesamt 60,4 Prozent, und der 26 Kantone hätten den Vorschlag der Regierung angenommen, berichteten der Schweizer Fernsehsender RTS. Als »Enkelgeneration« werden rund 25.000 Menschen der dritten Einwanderergeneration bezeichnet.

Abgelehnt wurde indes mit 59,1 Prozent Nein-Stimmen die vom Bundesrat eingebrachte Vorlage einer »Unternehmenssteuerreform III«. Die Gewerkschaften und linke Parteien hatten sich dagegen ausgesprochen. Sie kritisierten, dass damit Konzernen neue Steuerprivilegien eingeräumt würden. Außerdem lehnten die Einwohner im Kanton Graubünden zum zweiten Mal in vier Jahren ab, sich für die Austragung Olympischer Winterspiele zu bewerben. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2017, Seite 1, Ausland

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