Zum Inhalt der Seite
Ski alpin

Teil des Geschäfts

St. Moritz. Zwei Rennen, ein paar Trainingsfahrten – und viele Stürze: In St. Moritz bewegen sich zahlreiche Ski-Rennläufer am Limit. Nach dem Super-G der Männer war das medizinische Bulletin nur ein wenig kürzer als die Ergebnisliste. »Hier ist es auf keinen Fall zu gefährlich«, sagt DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier, und ZDF-Experte Marco Büchel, der Mitglied der Arbeitsgruppe für Material und Sicherheit beim Internationalen Skiverband FIS ist, meint: »Ski-Rennsport ist per se kein Kindergeburtstag, es ist gefährlich, und da passieren immer wieder Sachen. Das ist Teil des Geschäfts, das muss man leider akzeptieren.« Und nun? Am Wochenende stehen die Abfahrten an, die Männer stürzen sich dabei vom Start in den »Freien Fall«, 100 Prozent Gefälle, in etwas über vier Sekunden von 0 auf 100 km/h. Wird alles noch schlimmer? Büchel hat da »absolut« keine Sorge. Und überhaupt: »Wenn alle mit 60 problemlos runterfahren, schaut das kein Mensch mehr, es soll ja auch schwierig sein.« (sid/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2017, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!