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Bolivien: Evo Morales zieht Bilanz

La Paz. Boliviens Präsident Evo Morales hat am Sonntag den jährlichen Rechenschaftsbericht seiner Regierung vorgelegt. In seiner Rede betonte der Staatschef, in den elf Jahren seit der Übernahme der Amtsgeschäfte im Jahr 2005 durch die Bewegung zum Sozialismus (MAS) habe man die extreme Armut in Bolivien von 38,2 auf 16,8 Prozent der Bevölkerung senken und somit mehr als halbieren können. Auch die moderate Armut sei von 60,6 Prozent der Bevölkerung 2005 auf 38,6 Prozent im vergangenen Jahr zurückgegangen. Zudem sei die Gesellschaft gerechter geworden – verdienten die reichsten zehn Prozent 2005 noch 128mal soviel wie die ärmsten zehn Prozent, so heute im Schnitt das 38fache. (PL/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2017, Seite 7, Ausland

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