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Südkorea: Partei will Namen ändern

Seoul. Die südkoreanische Regierungspartei Saenuri will sich von der Korruptionsaffäre um ihre vorläufig entmachtete Staatschefin Park Geun Hye abgrenzen und zum zweiten Mal innerhalb von fünf Jahren ihren Namen ändern. Der neue Vorsitzende der rechtskonservativen Partei, In Myung Jin, teilte mit, ab dem gestrigen Montag würden Vorschläge für die Namensänderung gesammelt, die »so schnell wie möglich« erfolgen solle. Aus der Partei hieß es, die meisten Saenuri-Mitglieder befürworteten eine Umbenennung. Nur so könne die Partei zu »neuem Leben« erweckt werden. Das südkoreanische Parlament hatte im Dezember für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Park gestimmt. Sie verlor damit umgehend ihre Amtsvollmachten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2017, Seite 6, Ausland

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