Zum Inhalt der Seite
Kommuniqué

Russland warnt vor Gewalt in Venezuela

Moskau. Das russische Außenministerium hat am Freitag in einem offiziellen Kommuniqué auf seiner Homepage vor Gewalt in Venezuela gewarnt. Der radikale Flügel des regierungsfeindlichen Lagers wolle in den kommenden Tagen Zusammenstöße mit den Sicherheitskräften provozieren, um »Gewalt und Opfer« zu verursachen. Das Ministerium vergleicht die Strategie der Rechten mit den »Farbenrevolutionen« der vergangenen Jahre vor allem in Osteuropa. Diese hätten dort keine Probleme gelöst, jedoch die gesellschaftliche Spaltung und Gewalt verschärft. Die russische Regierung zeigt sich überzeugt, dass »radikale Lösungen« auch außerhalb Venezuelas zurückgewiesen und die »Provokateure« keine Unterstützung erhalten würden. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.01.2017, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!