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Ägypten: 300 mutmaßliche Islamisten angeklagt
Kairo. Rund 300 mutmaßliche Islamisten aus dem Umfeld der verbotenen Muslimbruderschaft müssen sich in Ägypten wegen einer Anschlagsserie vor Gericht verantworten. Die 304 Angeklagten seien Mitglieder der militanten Gruppen »Hassam« und »Liwa Al-Thaura«, die sich zu mehreren Attacken in Kairo und im Nildelta bekannt hatten, erklärte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Die meisten Beschuldigten leben im Ausland. Die Anklage wirft ihnen vor, nach dem Sturz des ehemaligen Präsidenten Mohammed Mursi im Juli 2013 und der Zerschlagung der Muslimbruderschaft den bewaffneten Kampf gegen die Regierung fortgesetzt zu haben. (AFP/jW)
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