-
28.01.2017
- → Feuilleton
Kunstprotest
Nach jahrelangem Kampf gibt der Verhüllungskünstler Christo sein Projekt »Over The River« auf, bei dem ein Fluss im US-Staat Colorado über eine Strecke von rund zehn Kilometern abgedeckt werden sollte. 20 Jahre habe er das Projekt für den Arkansas River verfolgt und über fünf Jahre rechtliche Auseinandersetzungen geführt, teilte der in Bulgarien geborene Amerikaner am Mittwoch mit. Das plötzliche Aus für das bereits 15 Millionen Dollar teure Flussprojekt, sei ein Protest gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump. »Hier ist die US-Bundesregierung unser Vermieter. Sie besitzt das Land. Ich kann kein Projekt machen, das diesem Vermieter zugute kommt«, sagte Christo der New York Times. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!