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30mal »lebenslänglich« für Saleh Muslim gefordert

Istanbul. Wegen eines Terroranschlags in Ankara hat die Staatsanwaltschaft 30mal »lebenslänglich« für den kurdischen Politiker Saleh Muslim gefordert. Dem Chef der syrischen Partei der Demokratischen Union und 67 anderen Angeklagten werden Mord und Vergehen gegen die Staatssicherheit vorgeworfen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch. Unter den Angeklagten seien auch führende Vertreter der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, wie Cemil Bayik und Murat Karayilan. Zu dem Selbstmordanschlag im Februar 2016 mit 37 Toten in der Hauptstadt Ankara hatte sich die TAK – angeblich eine PKK-Abspaltung – bekannt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2016, Seite 2, Ausland

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