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Korruptionsskandal in ­Südkorea trifft Samsung

Seoul. Im Zuge der Korruptionsaffäre um eine enge Vertraute von Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye wurden am Dienstag in Seoul mehrere Büros des Technologiekonzerns Samsung durchsucht. Wie südkoreanische Sender berichteten, steht Samsung im Verdacht, umgerechnet 2,8 Millionen Euro unter dem Vorwand eines Beratervertrags an ein Unternehmen von Parks Vertrauter Choi Soon Sil überwiesen zu haben.

Gegen Park halten sich indes die Vorwürfe, ihrer Vertrauten die Einmischung in Regierungsgeschäfte gewährt zu haben. Angesichts anhaltender Massenproteste erklärte sich Park am Dienstag bereit, die Nominierung ihres Wunschkandidaten für das Ministerpräsidentenamt zurückzuziehen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.11.2016, Seite 2, Ausland

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