Zum Inhalt der Seite

Wie erfolgreich ist der Amazon-Streik?

Köln. Der Onlineversandhändler Amazon tut alles, um die Auswirkungen der wiederholten Streiks der Gewerkschaft ver.di gering zu halten. Nach Ansicht von Handelsexperten mit Erfolg: »Amazon ist so aufgestellt, bei streikbedingten Engpässen auch aus Logistikzentren im benachbarten Ausland liefern zu können«, sagte Kai Hudetz, Geschäftsführer des Kölner Instituts für Handelsforschung. Dabei verwies er unter anderem auf Logistikzentren in Tsche­chien und Polen. Auch der Experte für Internethandel und Betriebswirtschaft Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein betonte, das Unternehmen habe die Maßnahmen längst einkalkuliert. Das sieht ver.di anders und kündigte weitere Arbeitsniederlegungen in den kommenden Wochen an. Seit 2013 kämpfen die Mitarbeiter für einen Tarifvertrag. Das lehnt der Onlineriese bislang strikt ab. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2016, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!