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Umverteilung von Flüchtlingen stockt

Athen. Ein Jahr nach dem Beschluss, Flüchtlinge innerhalb der EU-Staaten umzuverteilen, zieht Griechenland kritische Bilanz: In den vergangenen zwölf Monaten seien 5.500 Geflüchtete in andere EU-Staaten umgesiedelt worden, teilte der griechische Flüchtlingskrisenstab am Freitag mit. Gemäß EU-Beschluss von vergangenem Jahr hätten es 30.000 Menschen sein sollen. In Griechenland leben derzeit rund 61.000 Flüchtlinge und Migranten. Die Zahl steigt täglich. Besonders kritisch ist die Situation auf den griechischen Inseln der Ostägäis. Dort werden bei nur 8.000 Aufnahmeplätzen fast 16.000 Menschen beherbergt, die mittelfristig zurück in die Türkei geschickt werden sollen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2016, Seite 6, Ausland

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