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Amnesty: Übergriffe in Italien
Rom. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der italienischen Polizei schwere Übergriffe gegen Flüchtlingen vorgeworfen. Sicherheitskräfte hätten Flüchtlinge mit Schlägen und Elektroschockgeräten zur Abgabe von Fingerabdrücken gezwungen, heißt es in einer Untersuchung, die Amnesty am Donnerstag vorlegte. Die Misshandlungen »liefen in einigen Fällen auf Folter hinaus«. Zu den Misshandlungen kam es laut Amnesty in den »Hotspots«, den von der EU eingerichteten Registrierzentren für Flüchtlinge. Amnesty führte das Fehlverhalten der italienischen Polizei auf den Druck zurück, den die EU auf Italien ausübe, um die Zahl der Flüchtlinge zu reduzieren.(AFP/jW)
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