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Friedensgespräche mit ELN verschoben

Bogotá. Die kolumbianische Regierung hat die ursprünglich für Donnerstag geplanten Friedensgespräche mit der linken Guerillaorganisation ELN verschoben. Die Verhandlungen könnten erst beginnen, wenn die Rebellen den entführten Politiker Odín Sánchez freiließen, sagte Präsident Juan Manuel Santos. Er habe die Unterhändler angewiesen, zunächst nicht zu dem Treffen nach Quito, der Hauptstadt des Nachbarlandes Ecuador, zu fliegen. Die ELN teilte auf Twitter mit, es habe Missverständnisse gegeben und sie wolle die Gespräche in den kommenden Tagen wieder aufnehmen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.10.2016, Seite 7, Ausland

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