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Kenias Präsident wandelt Todesurteile um
Nairobi. Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta hat alle 2.747 Todesurteile in dem ostafrikanischen Land in lebenslängliche Haftstrafen umgewandelt. Zudem begnadigte er 102 langjährige Gefängnisinsassen. Das teilte sein Büro am Montag mit. Diese Entscheidung bringe Kenia »der wachsenden Gemeinschaft von Staaten näher, die diese grausame und unmenschliche Form der Bestrafung abgeschafft haben«, sagte die Vorsitzende des Regionalbüros der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, Muthoni Wanyeki. Die Todesstrafe durch Erhängen wurde in Kenia seit 1987 nicht mehr vollzogen. (dpa/jW)
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