Zum Inhalt der Seite

Gaza-Aktivistinnen kehren heim

Madrid. Israel hat am Freitag damit begonnen, die Aktivistinnen der »Freedom Flotilla« in ihre Heimatländer abzuschieben. Das Boot der 13 Frauen war am Mittwoch von der israelischen Marine gekapert worden, bevor es den von der Besatzungsmacht abgeriegelten Gazastreifen erreichen konnte (jW berichtete). Wie die spanische Nachrichtenagentur EFE meldete, kam die spanische Fotografin Sandra Barrilaro am Freitag morgen in Madrid an. Auch andere Teilnehmerinnen der nur von Frauen durchgeführten Solidaritätsak­tion, unter ihnen die nordirische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire, wurden des Landes verwiesen. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 08.10.2016, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                                                                                                Heute liegt der jungen Welt das achtseitige Extra »kinder« kostenlos bei. Die Ausgabe erhalten Sie im gut sortierten Pressehandel für 2,50 Euro.