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Kölner Silvesternacht: Kritik an Polizei

Düsseldorf. Etliche Täter der Kölner Silvesternacht haben sich nach Einschätzung des Rechtspsychologen Rudolf Egg im Vorfeld lose verabredet, den Jahreswechsel im Bereich des Hauptbahnhofs der Stadt zu verbringen. Egg stellte am Mittwoch in Düsseldorf ein Gutachten zu den massenhaften Übergriffen auf Frauen für den Untersuchungsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags zu den Vorfällen vor. Er betonte zugleich, die Mehrheit der aus dem nordafrikanischen Raum stammenden Männer sei nicht mit dem Vorsatz nach Köln gekommen, Straftaten zu begehen.

Der Gutachter kritisierte auch das späte Eingreifen der Polizei. Dadurch hätten die Täter den Bereich um den Kölner Dom stundenlang als rechtsfreien Raum erlebt. Egg hatte 1.022 Strafanzeigen von Opfern ausgewertet. Mehrere Frauen hätten sich dabei ausdrücklich über die Untätigkeit der anwesenden Polizisten beklagt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2016, Seite 15, Feminismus

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