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Ägypten: Führer der Muslimbrüder getötet

Kairo. Ägyptische Sicherheitskräfte haben einen einflussreichen Führer der verbotenen islamistischen Muslimbrüder getötet. Mohammed Kamal, der der Gründer des »militärischen Flügels« der Bruderschaft gewesen sein soll, sei zusammen mit einem weiteren Mitglied bei einer Schießerei in Kairo gestorben, teilte das Innenministerium mit. Diese hätten zuerst das Feuer eröffnet, als Einsatzkräfte in der Nacht zum Dienstag ihre Wohnung in der Hauptstadt stürmten. Ein Sprecher der Muslimbrüder dagegen berichtete, Kamal sei erst von den Behörden entführt und dann getötet worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2016, Seite 7, Ausland

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