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Warnung vor Kooperation mit Ägypten und Sudan

Berlin. Anlässlich des bundesweiten Flüchtlingstages am heutigen Freitag haben Pro Asyl und Amnesty International die EU vor einer Zusammenarbeit mit Staaten wie Ägypten oder dem Sudan gewarnt. »Die EU-Kommission versucht, ihre Verantwortung für Flüchtlinge immer weiter vor die Grenzen Europas auszulagern«, kritisierte Wiebke Judith von Amnesty International Deutschland am Donnerstag in Berlin. Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt nannte es »scheinheilig, wenn EU-Politiker Menschenrechte in Europa beschwören und gleichzeitig den Ausverkauf der Menschenrechte in Europa vorantreiben«.

Die Organisationen verwiesen auf einen am Donnerstag veröffentlichten Amnesty-Bericht, nach dem die sudanesische Regierung in diesem Jahr mindestens 30 Mal Chemiewaffen wie Senfgas gegen die Bevölkerung in Darfur eingesetzt hat. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2016, Seite 5, Inland

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