-
01.07.2026, 19:13:18
- → Inland
Ukrainische Geflüchtete depressiver als andere
Berlin. Aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtete Menschen leiden häufiger an Depressionen (21 Prozent) und Angststörungen (13 Prozent) als Menschen mit und ohne Migrationserfahrung. Bei Ukrainern zeigten sich »Zusammenhänge mit Alter, Geschlecht, Einkommen sowie Wohnzufriedenheit, während Deutschkenntnisse für geflüchtete Menschen aus anderen Herkunftsländern bedeutsam waren«, fasste das Robert-Koch-Institut am Mittwoch seine Studie zusammen, für die es Befragungen von mehr als 20.000 Menschen ausgewertet hatte. Weiter hieß es: »Soziale Einbindung, Diskriminierungserfahrungen sowie Erwerbstätigkeit stellen für geflüchtete Menschen aller betrachteten Herkunftsländer relevante Determinanten der psychischen Gesundheit dar.« Frauen berichteten demnach »unabhängig vom Vorliegen einer Migrations- oder Fluchterfahrung häufiger von psychischen Belastungen als Männer«. (jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
