-
30.09.2016
- → Ausland
Milizenführer Hekmatjar ruft zu Frieden auf
Kabul. Einer der berüchtigsten Milizenführer Afghanistans, Gulbuddin Hekmatjar, hat anlässlich der Unterzeichnung des Friedensabkommens mit der afghanischen Regierung andere Rebellen aufgefordert, ebenfalls ihren bewaffneten Kampf zu beenden. In einem am Donnerstag in den Präsidentenpalast von Kabul übertragenen Video rief der als »Schlächter von Kabul« bekannte Milizenführer »alle regierungsfeindlichen Kräfte« auf, mit der Regierung in einen »Dialog« zu treten und ihre Ziele »mit friedlichen Mitteln weiterzuverfolgen«. Vertreter des Kabinetts und von Hekmatjars Miliz hatten das Abkommen am Donnerstag vergangener Woche nach zweijährigen Verhandlungen geschlossen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!