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Fußball: Was will der Zuschauer?

Berlin. Die Monopolkommission hat sich gegen die zentrale Vermarktung der Bundesliga-Übertragungsrechte durch die Deutsche Fußballiga (DFL) ausgesprochen. In einem am Dienstag in Berlin vorgelegten Gutachten empfiehlt die Kommission, »die bisherige Praxis nicht weiter fortzusetzen«. »Insbesondere die Zuschauerpräferenzen sollten vor Billigung eines Vermarktungsmodells, an dem nur Vereine und Medienanbieter beteiligt sind, ermittelt werden«, meint das Gremium, das die Politik in Wettbewerbsfragen berät. Der Verkauf der Übertragungsrechte ist die wichtigste Einnahmequelle des deutschen Profifußballs. Im Juni schloss die DFL Vierjahresverträge ab, die ab Sommer 2017 gelten und die Rekordsumme von insgesamt 4,64 Milliarden Euro einbringen. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.09.2016, Seite 16, Sport

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