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12.09.2016
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Bundeswehr geht gegen Pokémon vor
Berlin. Die Bundesregierung will im Smartphone-Spiel Pokémon Go wegen Sicherheitsbedenken die Standorte der Bundeswehr inklusive Übungsplätzen und Schießanlagen löschen lassen. »Derzeit laufen Gespräche mit dem Spielebetreiber«, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der Neuen Osnabrücker Zeitung vom Wochenende. Die Regierung fürchtet, dass Monsterjäger sich in Gefahr bringen.
Seit Wochen sorgt das Spiel für Furore, bei dem mit dem Smartphone an realen Orten virtuelle Monster gefangen werden können. In Niedersachsen waren drei Zocker auf einen Truppenübungsplatz gelaufen, als dort mit scharfer Munition geschossen wurde. (dpa/jW)
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