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Doping: Späte Nachtests

Budapest. Den chinesischen Gewichtheberinnen Cao Lei, Liu Chunhong und Chen Xiexia droht die Aberkennung ihrer Olympiagoldmedaillen von 2008. Bei acht weiteren Medaillengewinnern von Beijing seien bei nachträglichen Dopingtests verbotene Mittel gefunden worden, teilte der Internationale Gewichtheberverband (IWF) mit. Die Athleten stammten aus Russland, Kasachstan, Aserbai­dschan, der Ukraine und Belarus. Alles in allem sind bei Nachtests der Spiele von Beijing 2008 und London 2012 nunmehr 46 Gewichtheber überführt worden. Bei beiden Wettbewerben gedopt waren etwa der kasachische Doppelolympiasieger Ilja Iljin, die armenische Olympiadritte Grispime Churschudjan, die kasachische Olympiasiegerin Maja Manesa und die belorussische Bronzemedaillengewinnerin Irina Kulescha. Hätte das IOC die Nachprüfungen früher abgeschlossen, wären nach Festlegung der IWF – Suspendierung nach mindestens drei positiven Nachtests – die Nationen Kasachstan, Belarus, Armenien, China, Moldau, Türkei und Ukraine für Rio gesperrt worden. Gewichtheber dieser Länder gewannen dort 17 Medaillen. Ausgeschlossen waren in Rio dagegen Russland, Aserbaidschan und Bulgarien. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.08.2016, Seite 16, Sport

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