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12.08.2016
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Thüringer Minister verteidigt sich
Erfurt. Thüringens Justiz- und Migrationsminister Dieter Lauinger (Grüne) wehrt sich gegen den Vorwurf, sein Amt für private Interessen genutzt zu haben. Hintergrund ist eine Prüfungsbefreiung für seinen Sohn am Ende der 10. Klasse. »Es ging um etwas vollkommen Privates, was mit meinem Job nichts zu tun hat«, sagte Lauinger am Donnerstag in Erfurt. Er habe als Vater und nicht als Minister agiert. Die Schule und das Schulamt hätten die Versetzung seines Sohnes ohne Prüfung genehmigt, erläuterte Lauinger. Monate später habe das Bildungsministerium überraschend die Genehmigung aufgehoben. (dpa/jW)
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