Zum Inhalt der Seite

Österreich: GPA-djp ­kritisiert Pflegereform

Wien. Die größte österreichische Gewerkschaft GPA-djp hat am vergangenen Freitag eine Reform der Pflegeausbildung kritisiert. Die Vorlage sieht vor, neben einer dreijährigen Ausbildung für Krankenpfleger auch verkürzte Ausbildungen für sogenannte Pflegeassistenten einzuführen. »Das widerspricht der Aufwertung des Pflegeberufs, die wir anstreben«, erklärte Reinhard Bödenauer, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp). Es stehe zu befürchten, dass besser bezahlte Berufsgruppen zunehmend durch schlechter entlohnte ersetzt würden. Hinter dieser »Kompetenzverschiebung« stehe das Ziel, »die Pflege insgesamt billiger zu machen, ohne auf die Qualität Rücksicht zu nehmen«. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 05.07.2016, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen