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Proteste in Kolumbien beendet

Bogotá. Bauern und Indigene in Kolumbien haben nach Zugeständnissen der Regierung ihre Ende Mai begonnenen Massenproteste beendet. »Wir haben beschlossen, auf unser Land zurückzukehren und die Bewegung auszusetzen«, erklärte die Organisation der indigenen Nationalitäten Kolumbiens (ONIC) am Sonntag. Die Regierung habe Fortschritte im Agrarsektor, bei den Menschenrechten und bei der Landaufteilung versprochen. Innenminister Juan Fernando Cristo bestätigte ein entsprechendes Abkommen.

In mehreren Regionen des süd­amerikanischen Landes waren Polizei und Militär mehrfach brutal gegen die Protestierenden vorgegangen. Mindestens drei Menschen wurden getötet. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.06.2016, Seite 7, Ausland

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