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Poppelhannes ohne Meese

Der sich stets etwas schwerfällig als Skandalkünstler inszenierende Jonathan Meese wettert auch anderthalb Jahre nach seinem Rauswurf weiter gegen die Bayreuther Festspiele. »Jetzt wird es wieder zu so einem Poppelhannes-Haus. So einem kleinen, blöden CSU-Schauspielhaus«, sagte der 46jährige im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (Freitagausgabe). »Ich hätte dafür gesorgt, dass sich Bayreuth ausdehnt. Vielleicht so groß wie Deutschland, wie Europa, vielleicht so groß wie die Welt.« Meese, der mehrfach verklagt wurde, weil er bei seinen Performances gern die Hand zum Hitlergruß hebt, hätte eigentlich in diesem Jahr bei den Richard-Wagner-Festspielen den »Parsifal« inszenieren sollen. Doch die Festspielleitung setzte ihn im November 2014 vor die Tür. Sein Konzept sei zu teuer, so die offizielle Begründung. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2016, Seite 10, Feuilleton

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