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Mehr für weniger

Der Deutsche Bühnenverein (DBV) warnt vor einer Überstrapazierung der Theatermitarbeiter. In den vergangenen 20 Jahren sei ihre Zahl um etwa 6.000 auf 39.000 gesunken, während die Zahl der Verträge für »unständig Beschäftigte« von 8.000 auf rund 25.000 gestiegen sei, erklärte DBV-Direktor Rolf Bolwin vor der Jahreshauptversammlung des Dachverbands, die heute in Kaiserslautern beginnt. Viele würden »mehr arbeiten, aber nicht mehr, sondern eher weniger verdienen«. Das Argument knapper Kassen lässt Bolwin nicht gelten: »Dass der Staat zuwenig Geld hat, fällt uns merkwürdigerweise immer dann ein, wenn es um Bildung und Kultur geht.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2016, Seite 11, Feuilleton

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