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Irak: Neue IS-Attacke, Kessel um Falludscha

Bagdad. Die Miliz »Islamischer Staat« (IS) hat einen Angriff auf die Stadt Kabisa im Westirak gestartet. Dabei habe der IS Autobomben eingesetzt und Selbstmordattentate verübt, teilte eine Quelle aus dem Militär am Mittwoch mit. Mindestens sechs Soldaten sowie mehrere IS-Kämpfer seien bislang bei den Kämpfen getötet worden. Kabisa liegt rund 180 Kilometer westlich von Bagdad. In Falludscha, 60 Kilometer westlich der irakischen Hauptstadt, wurde die Offensive von Regierungstruppen sowie mit ihnen verbündeten Milizen gegen den IS derweil fortgesetzt. Nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) sind mindestens 20.000 Kinder in der Stadt eingeschlossen. Eine norwegische Hilfsorganisation sprach von insgesamt 50.000 eingekesselten Menschen. Berichten zufolge würden Essen und Medikamente knapp, es mangele an Trinkwasser. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.06.2016, Seite 7, Ausland

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