Zum Inhalt der Seite

Puerto Rico zahlt Schulden nicht zurück

San Juan/New York. Das hochverschuldete US-Territorium Puerto Rico zahlt 422 Millionen Dollar an Verbindlichkeiten gegenüber der staatlichen Government Development Bank nicht zurück. Gouverneur Alejandro García Padilla sagte in einer am Sonntag im Fernsehen übertragenen Rede, er habe ein Moratorium verhängt. Puerto Rico sehe sich nicht in der Lage, seinen Schuldenberg von insgesamt 70 Milliarden Dollar abzutragen. Das Territorium befindet sich seit Jahren in der Krise. Der Tourismus wächst nicht so stark wie erhofft, und die Zahl der Steuerzahler nimmt ab. Tausende ziehen jährlich auf das US-Festland. (Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 03.05.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!