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BND-Chef in den Ruhestand versetzt

Berlin. Der Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), Gerhard Schindler, wird zum 1. Juli in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Das teilte Kanzleramtschef Peter Altmaier am Mittwoch in Berlin mit. Er bestätigte zudem Angaben aus Koalitionskreisen, wonach der Abteilungsleiter im Bundesfinanzministerium, Bruno Kahl, Nachfolger des 63jährigen Schindler werden soll. Altmaier begründete die Abberufung mit den »großen Herausforderungen«, vor denen der BND in den nächsten Jahren in allen Bereichen seiner Arbeit stehe. Hierzu gehöre »die Weiterentwicklung seines Aufgabenprofils im Hinblick auf veränderte sicherheitspolitische Herausforderungen«. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.04.2016, Seite 1, Inland

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